
Deine Koffer stehen bereit, das Stimmungshoch ist da und dein Urlaub ruft dich. Alles bereit! Jetzt fehlt nur noch die Fahrt zum Flughafen und das dortige parken. Wenn das doch so einfach wäre. Im Sommer kann genau dieser Teil der Reise schnell zum Kampf gegen die Hitze werden. Ein Auto, das stundenlang in der Sonne steht, entwickelt Temperaturen, die nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich werden können – für Menschen, Tiere und das Fahrzeug selbst.
Mit ein wenig Vorbereitung treibt dir dein Urlaubsstart nicht die Schweißperlen ins Gesicht.
Kennst du das? Du öffnest die Autotür und bekommst das Gefühl, du wärst direkt in eine finnische Sauna mit Aufguss gefahren? Das ist nicht nur ein Gefühl – tatsächlich entsteht im Fahrzeug ein sogenannter Treibhauseffekt. Sonnenstrahlen gelangen durch die Scheiben ins Auto, die Wärme kann jedoch kaum wieder entweichen und schon wird dein Fahrzeug zum mobilen Gewächshaus.
Der ADAC hat dazu mehrere Messungen durchgeführt. Bereits bei sommerlichen Außentemperaturen von unter 30 °C wurden nach nur 30 Minuten Innenraumtemperaturen von über 50 °C gemessen. Nach rund 90 Minuten lagen die Temperaturen bei über 59 °C. Einzelne Oberflächen wie Armaturenbrett, Lenkrad oder Kindersitze können sogar bis zu 80 °C heiß werden.
Ein leicht geöffnetes Fenster bringt übrigens kaum Abkühlung durch fehlende Luftzirkulation. Außerdem ist der Temperaturunterschied so gering, dass er praktisch keine Rolle spielt.
Die größte Gefahr besteht jedoch nicht für das Auto, sondern für die Menschen darin.
Kinder können ihre Körpertemperatur deutlich schlechter regulieren als Erwachsene. Ihr Körper erwärmt sich wesentlich schneller, wodurch bereits nach kurzer Zeit lebensgefährliche Situationen entstehen können.
Auch Hunde und andere Haustiere sind gefährdet. Anders als wir können sie kaum durch Schwitzen Wärme abgeben. Bereits wenige Minuten in einem aufgeheizten Fahrzeug können zu einem Hitzschlag führen.
Ältere Menschen wiederum nehmen Durst häufig später wahr und reagieren empfindlicher auf hohe Temperaturen. Gerade bei längeren Fahrten zum Flughafen lohnt es sich deshalb, ausreichend Getränke mitzunehmen, genügend Zeit einzuplanen und das Fahrzeug vor Fahrtbeginn gut zu klimatisieren.
Die wichtigste Regel bleibt deshalb ganz einfach: Kinder, ältere Menschen oder Tiere gehören bei sommerlichen Temperaturen niemals alleine ins Auto – auch nicht für wenige Minuten!
Wie auch die Menschen leidet auch dein Auto unter hohen Temperaturen. Im Sommer werden diese deutlich stärker beansprucht.
Hohe Temperaturen können unter anderem folgende Auswirkungen haben:
sinkender Reifendruck
höhere Belastung für Batterie und Elektronik
schneller alternde Scheibenwischer
ausbleichende Kunststoffteile
beanspruchte Lederoberflächen
stärkere Belastung der Klimaanlage
Elektronische Geräte wie Powerbanks, Laptops oder Kameras sollten ebenfalls nicht über Stunden im heißen Fahrzeug liegen bleiben. Im Innenraum können schnell Temperaturen von über 60 °C entstehen – das ist für die empfindlichen Akkus und die Elektronik alles andere als gut. Die Folge: Der Akku altert schneller, verliert an Leistung oder kann im schlimmsten Fall sogar beschädigt werden.
Unser Tipp: Nimm deine Geräte am besten immer mit. Falls das nicht möglich ist, lagere sie möglichst im Schatten oder im Kofferraum und lass sie nach der Hitze erst wieder auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor du sie einschaltest oder auflädst. So bleiben Akku und Technik länger fit.
Wer länger verreist, sollte außerdem darauf achten, dass keine Spraydosen, Feuerzeuge oder empfindliche Medikamente im Auto verbleiben. Dosen können im schlimmsten Fall unter Hitzeeinfluss explodieren und Medikamente unwirksam werden.
Gerade in den Sommerferien sind die Straßen rund um Flughäfen häufig stark ausgelastet.
Ein kleiner Zeitpuffer kann hier wahre Wunder wirken. Wer entspannt startet, fährt meist sicherer und kommt gelassener am Flughafen an.
Vor der Abfahrt lohnt sich außerdem ein kurzer Blick auf:
aktuelle Verkehrsmeldungen
Wettervorhersage
Reifendruck
Kühlflüssigkeit
Klimaanlage
Auch genügend Trinkwasser gehört im Sommer selbstverständlich mit ins Auto.
Steht die Wahl zwischen einem sonnigen und einem schattigen Stellplatz, fällt die Entscheidung leicht. Doch selbst im Schatten heizt sich ein Fahrzeug im Sommer auf.
Der ADAC konnte bei verschiedenen Tests beweisen, dass spezielle Fahrzeugabdeckungen die Innenraumtemperatur um rund zehn Grad senken können. Das macht beim späteren Einsteigen einen spürbaren Unterschied.
Wer mit dem Auto zum Flughafen fährt, sucht oft zuerst nach dem günstigsten Parkplatz. Dabei lohnt sich ein Blick auf das Gesamtpaket der einzelnen Anbieter.
Ein gut organisierter Parkplatz spart in deiner Reiseplanung Zeit, gibt dir ein sicheres Gefühl und sorgt dafür, dass die Reise bereits vor dem Check-in entspannt beginnt.
Dazu gehören zum Beispiel:
kurze Shuttlezeiten
sichere Schlüsselverwahrung
durchdachte Abläufe
zuverlässiger Service
persönliche Ansprechpartner
Viele Anbieter bieten inzwischen zusätzlich Fahrzeugservices an – von der Handwäsche über Innenreinigung bis hin zu Lackversiegelung oder Geruchsbeseitigung. Insbesondere im Sommer kann das sinnvoll sein. Während du deinen Urlaub genießt, wird dein Fahrzeug gepflegt und steht bei deiner Rückkehr sauber und einsatzbereit für dich bereit.
Das Wetter, in diesem Fall Hitze, lässt sich nicht vermeiden – ihre Auswirkungen aber schon. Mit etwas Besonnenheit, ausreichend Zeit und einem gut gewählten zuverlässigen Parkplatzanbieter beginnt der Urlaub deutlich entspannter. Gleichzeitig schützt du nicht nur deine Mitreisenden, sondern auch dein Fahrzeug vor unnötiger Belastung.
Und genau deshalb lohnt sich auch die Wahl des richtigen Parkplatzes. Gute Anbieter bieten heute weit mehr als einen Stellplatz und bieten Reisenden mittlerweile auch zusätzliche Services an, die dir den Alltag nach dem Urlaub erleichtern. Ob Fahrzeugpflege, Handwäsche oder Innenreinigung – während du dich erholst, kann auch dein Auto eine kleine Wellnesspause einlegen. Ein schöneres Willkommen zu Hause gibt es eigentlich nicht, oder? (LJ)
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