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10 Verrückte Urlaubspannen

Frau mit erschrockenem Gesichtsausdruck sitzt am Steuer eines Autos und hält eine Hand vor den Mund.

Von Autos im Pool bis zur Landung am falschen Flughafen war schon alles mal dabei!

Urlaub soll entspannen. Das ist doch der Reise höchstes Gebot, oder? Doch manchmal schreibt das echte Leben Geschichten, auf die selbst ich oder ein Drehbuchautor in Hollywood nicht gekommen wäre. In den vergangenen 20 Jahren sorgten Reisende weltweit mit kuriosen Missgeschicken für Schlagzeilen – mal zum Schmunzeln, mal zum Kopfschütteln.

Ich habe einige der witzigsten und außergewöhnlichsten Reise- und Urlaubspannen für euch zusammengestellt.

 

2005 – Spanien

Mit dem Mietwagen baden gehen

Ein Urlauber verwechselte mit seinem Bleifuß beim Einparken Gas und Bremse. Statt auf dem Parkplatz landete der teure Mietwagen im Hotelpool. Verletzt wurde glücklicherweise niemand – das Auto musste allerdings mit einem Kran aus dem Pool geborgen werden. Actionreich!

Urlaubsfazit: Vor dem Einparken die Ruhe bewahren und  lieber einmal tief durchatmen.

 

2008 – Australien

Am Flughafen eingecheckt – aber nicht den Pass

Ein Reisender schaffte es völlig tiefenentspannt bis zur Sicherheitskontrolle, bevor ihm mit einem plötzlichen Schrecken auffiel: Der Reisepass lag noch auf dem Nachttisch im Hotel am anderen Ende der Stadt.

Die Folge? Ein Tom Cruise Sprint zum teuren Taxi, eine schnelle schweißgebadete Fahrt zurück, jede Menge unnötiger Stress und ein sehr knapp verpasster Flug. Ein teures Vergnügen.

Urlaubsfazit: Reisepass und andere Dokumente zuerst. Sonnenbrille danach.

 

2010 – Italien

Folgenreiche Verwechslung bei der Buchung

Nach zwei Wochen wunderbaren Badeurlaub kam eine Familie voller Vorfreude zurück – allerdings am falschen Flughafen. Denn das treue Familiengefährt wartete rund 120 Kilometer entfernt an einem anderen Flughafen. Ups. Eine kleine Verwechslung bei der Flugbuchung hatte gereicht. Die weitere Odyssee wurde leider nicht überliefert.

Urlaubsfazit: Buchung checken! Am Besten noch einmal direkt vor der Abreise noch einmal prüfen, an welchem Flughafen euer Auto tatsächlich steht.

 

Zwei Personen liegen nebeneinander im Bett und schauen mit weit aufgerissenen Augen und geöffnetem Mund überrascht nach vorn, während sie die Bettdecke bis zum Kinn hochziehen.

2013 – USA

Der Schreck im Hotelzimmer 

Ein renommiertes Hotel vergab versehentlich dasselbe Zimmer zweimal. Ganz großes Kino!

Während ein Gast mit seiner Gattin gemütlich schlief, öffnete gleichzeitig die zweite Familie nichtsahnend die Tür und wollte gerade ihr Gepäck auf dem Bett abstellen.

Spoiler: Als die Koffer auf sie trafen war der Schreckauf auf beiden Seiten sehr groß! 

Urlaubsfazit: Erwarte auch mal das Unerwartete. Auch Hotels machen manchmal Fehler.

 

2015 – Thailand

Koffer weg – aber dafür zwölf fremde...

Wer kennt es nicht: Ein Reisender nahm am Gepäckband versehentlich den falschen schwarzen Koffer mit.

Zu Hause angekommen, stellte er fest: Der Inhalt gehörte eindeutig jemand anderem. Statt Badehose und Sonnencreme erwarteten den Urlauber ein aufblasbares Einhorn, zwölf Paar Tennissocken, keine Hose, aber eine Ukulele. Spätestens da war klar: Das ist definitiv nicht der eigene Koffer. Für welches Reiseziel der Koffer wohl gedacht war? Das wird wohl ein Geheimnis bleiben.

Die gute Nachricht: Sein eigener Koffer wartete treu am Flughafen.

Urlaubsfazit: Ein kurzer Blick auf den Kofferanhänger spart viel Aufwand.Oder den Kofferanhänger gleich personalisieren.

 

2017 – Deutschland

Das Navi kannte die Abkürzung, vielleicht

Auf dem Weg zum Flughafen folgte ein britischer Autofahrer blind dem kreativ gewähltem Weg seines Navigationsgeräts.

Das Ergebnis: Er landete auf einem abgelegenen Feldweg und blieb dann auch noch im großen Stil im Matsch stecken. Immerhin landete er nicht im Wasser. 

Den Flug erreichte er noch, aber nur dank eines hilfsbereiten Traktorfahrers. Thank you very matsch!

Urlaubsfazit: Schilder lesen schadet nicht, denn nicht jede Abkürzung unseres Navis ist wirklich kürzer.

 

2019 – Norwegen

Das Wohnmobil passte nicht so ganz durch

Ein ambitionierter und leider nicht so gut vorbereiteter Urlauber unterschätzte bei seinem Scandi-Abenteuer die Höhe seines gemieteten Campers. Und was geschah dann auf den Straßen im Land der Fjorde:

Der norwegische Tunnel gewann.

Das Camper Dach verlor.

Wie er das wohl dem Vermieter des Campers erklärt hat.

Urlaubsfazit: Bei Mietwagen jeder Art, bitte die Höhenangaben lesen, denn die sind keine Dekoration.

 

Eine Person sitzt auf einer Bank an einer Strandprommenade und hält den Kopf in den Händen.

2022 – Griechenland

Und weg war der Mietwagen 

Nach einem langen Strandtag stellte eine fünfköpfige Familie plötzlich mit erschrecken fest: das Auto nicht mehr dort, wo es geparkt worden war.

Der erste Gedanke formte sich: Oh nein, gestohlen!

Doch in Wahrheit verhielt es sich wie folgt: Es wurde abgeschleppt, weil ein temporäres Halteverbot eingerichtet worden war, spontan. Eine Geschichte, die so schnell nicht vergessen wurde, aber in der Hauptrolle ein freundlicher und hilfsbereiter Mietwagenhalter. 

Urlaubsfazit: Auch, wenn du denkst, du hättest alles erlebt, unverhofft kommt oft. Lieber häufiger nach dem Mietwagen schauen, als einmal zu wenig.

 

2023 – Japan

Kopflos im Hochgeschwindigkeitszug

Ein US-Reisender auf Business-Reise in Japan stieg völlig entspannt, aber unkonzentriert in den Zug ein.

Sein Koffer mit wertvollen Prototypen blieb auf dem Bahnsteig stehen.

Der Zug leider nicht.

Dank des hervorragenden Fundservices und ehrlicher Reisender war das Gepäck einige Stunden später wieder da und konnte vollumfänglich präsentiert werden.

Urlaubsfazit: Denke immer an deine Taschen und Koffer, dann einsteigen.

 

2024 – Portugal

Die Drohne machte auch Urlaub 

Ein Paar hat auf ihrer Portugalreise eine ganz tolle Idee: Perfekte Aufnahmen vom Sonnenuntergang sollten entstehen.

Ein Windstoß entschied anders.

Die Drohne verabschiedete sich direkt ins Meer.

Zwar ging die Idee wortwörtlich baden, aber immerhin blieb das Video und der Moment für die Beiden spektakulär.

Urlaubsfazit: Wetterbericht checken und dann erst die Technik starten.

 

Was lernen wir daraus?

Die meisten Urlaubspannen passieren nicht wegen großer Katastrophen, sondern wegen kleiner Unachtsamkeiten. Für einige sind wir verantwortlich, andere könnten schon als höhere Gewalt eingestuft werden. Ein vergessener Reisepass, der falsche Parkplatz oder ein Koffer, der dem eigenen zum Verwechseln ähnlich sieht – oft reichen wenige Sekunden, um für eine unerwartete Geschichte zu sorgen.

Zum Glück lassen sich viele Überraschungen vermeiden. Wer seine Reise im Voraus gut plant, Bewertungen liest und verschiedene Angebote vergleicht, startet meist deutlich entspannter in den Urlaub. Vergleichsplattformen unterstützen dich dabei, passende Flüge, Hotels oder Parkplätze zu finden und böse Überraschungen bei Preisen oder Leistungen zu vermeiden. Ebenso lohnt sich ein kurzer Check der Buchungsunterlagen, Parkinformationen und Reisedokumente vor der Abfahrt.

Eine Mutter mit zwei Töchtern mit Sonnenbrillen liegen auf einer Picknickdecke neben einem Korb mit Obst und Baguette.

So bleibt der Überraschungsfaktor möglichst klein – und die spannendsten Geschichten entstehen hoffentlich am Urlaubsort und nur zu deinem bzw. eurem Vorteil! (LJ)

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